Ist die Wahrheit das, was Michel erzählt ? Der "Lügenbaron Michel" hat eine sehr eigenartige Auffassung von der Wahrheit.
Die Schwierigkeiten, Verwirrungen, Verirrungen und Peinlichkeiten, die seine Lügen hervorrufen sind unvermeidlich. Helmut Zierl in seiner ersten Tourneerolle verkörpert den "Lügenbaron Michel" facettenreich und brillant.
8. März 2013 um 20.00 Uhr im Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule in Neustadt.
Eintrittskarten erhalten Sie ab sofort beim KulturService, Zimmer 16 des Neustädter Rathauses, Tel. 04561/619321, bei der Agentur Haase, Tel. 04561/8585 oder oder bei der Tourist-Info Eutin. Sie können Ihre Kartenbestellung aber auch per E-Mail unter
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aufgeben. Die Eintrittspreise liegen zwischen 21,00 und 27,00 €. Es gelten die Abonnements rot. Abendkasse am 8.3.2013 ab 19.00 Uhr.
Hier eine kurze Beschreibung:
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten… besonders wenn es sich um einen französischen Schriftsteller und Dramatiker handelt… und erst recht, wenn der Autor der neue Shootingstar ist, dessen Werke schon in ein paar Dutzend Sprachen übersetzt wurden und in vielen Ländern gespielt werden. Die Pariser Kritik und das Publikum haben den erst 1979 geborenen Florian Zeller schon bei seinen ersten drei Stücken in den Theaterolymp gehoben. Dass ihm auch mit „Die Wahrheit“ wieder ein Theatercoup gelungen ist, beweist schon die hochkarätige Pariser Uraufführungsbesetzung.
Zum Inhalt:
Michel hat eine sehr ‚farbenreiche’ Beziehung zur Wahrheit. Auch wenn sich alles gegen ihn verschworen hat, ist das für ihn kein Grund, zum Lügenabstinenzler zu werden – denn seine ausgeprägte Phantasie hat ihn noch nie im Stich gelassen, und auch in fast aussichtslosen Situationen ist ihm im richtigen Moment immer die richtige Ausrede eingefallen. Aber es gibt auch Tage, da haben seine Lügen sehr kurze Beine. Heute ist so ein Tag!
Als er nach einem ‚Treffen’ mit seiner Geliebten Alice wieder einmal zu spät zu Laurence, seiner Frau, nach Hause kommt, berichtet er, dass die geschäftliche Sitzung mit seinem Partner Guillon leider länger gedauert hat. Dumm nur, dass Laurence am Nachmittag von Guillon in der Stadt erfuhr, dass Michel die Sitzung krankheitshalber abgesagt hat. Aber das ist nur der Anfang!
Als er zugibt, dass er sich – statt zur Sitzung zu gehen – mit Paul getroffen hat, hat er wieder Pech. Denn ganz beiläufig berichtet sie, dass Paul bei ihr angerufen hat, um Michel zu sprechen. Wie gesagt – es gibt diese Tage …Schon vorher hatte Alice, seit sechs Monaten seine Geliebte, angekündigt, dass sie die Versteckspielerei und Lügerei satt hat und ihrem Mann die Affäre gestehen will. Eine Katastrophe für Michel – ist doch ihr Mann sein bester Freund Paul! So stellt er erstmal richtig: „Du belügst ihn nicht, Alice. Du sagst ihm nur nicht die Wahrheit. Es wäre egoistisch, ihm die Wahrheit zu sagen, nur um dein Gewissen zu erleichtern.“
Mit bewundernswerter Meisterschaft und geschliffenen, pointierten Dialogen zeigt der Autor dieser hinreißenden, höchst raffiniert geschriebenen, temporeichen Komödie, wie sich Michels schwarze Tage, an denen seine Ausreden wie Seifenblasen zerplatzen, häufen.
Was ist in den Beziehungen der zwei Paare überhaupt die Wahrheit? Immer, wenn man glaubt, sie zu kennen, stellt Autor Zeller mit neuen und überraschenden Wendungen alles wieder auf den Kopf….




